Brustoperation - Tabu x 2?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Brustoperation - Tabu x 2?

      Wie man leicht nachrechnen kann, habe ich mir für die BV besonders viel Zeit gelassen.
      Gründe dafür waren zum einen die jahrelangen Berichte von verpfuschten OPs und Komplikationen.

      Zum anderen habe ich mich auch von der Ansicht beeinflussen lassen, eine Person mit einigermaßen Selbstbewusstsein kennt seine Werte und hat eine Brustvergrößerung nicht nötig.

      Tabu x 2
      Dazu kommt, dass gerade Brustoperationen, besonders Brustvergrößerungen besonders kritisch gesehen wurden. :rolleyes:
      Das mag einige Jahre auch zugetroffen haben.

      Zwischenzeitlich hatte sich aber draußen einiges geändert.

      - Eine größere Bewertung der äußeren Erscheinung der Person überhaupt.

      - Sicherere Implantate, bessere Operationsverfahren

      Dazu kam eine Veränderung der eigenen Lebensumstände.

      Abschließend kann ich sagen, dass ich heute noch froh über meine Entscheidung bin und deshalb auch wohl gerne mich in dem Forum mit dem Thema Schönheitsoperationen beschäftige.

      Es mag immer Leute geben, die eine solche Entscheidung verurteilen.

      Reste von dieser Denkweise finden sich heute immer noch.
      Daraus resultieren auch Ängste von Sisters bei dieser OP, dass jemand aus dem Umkreis etwas bemerken könnte.
      Irgendwie wird der Person etwas unterstellt.
      Größere oder nur schönere Brüste haben zu wollen? Welche Dreistigkeit. Was hat sie vor?
      Solche Sprüche, wie die einer Gyn von einer Sister hier: "Es kann nicht jeder schöne Brüste haben." sprechen Bände.

      Kann jetzt die Person einfach per OP einen schönen Busen bekommen?

      Egal wie, wir (Menschen) sind hier nicht frei in unserer Entscheidung.
      Seit Jahrtausenden gibt es Schönheitsideale und Favoriten.
      LG mondogatta kitzy
    • Ein Jahr hab ich mich mit dem Gedanken einer OP getragen, hatte Angst vor Komplikationen, konnte mir nicht vorstellen, dass ich da was künstliches in mir trage.
      Doch all diese Bedenken haben sich zum Glück gelegt, sonst hätt ich's ja jetzt nicht getan. :tongue:

      Ich hab das ganz allein für mich gewollt. Deshalb wissen es bisher auch nur wenige, selbst Familienangehörige nicht, da ich mich nicht beeinflussen lassen wollte, diesem Stress entgehen wollte.
      Sowas steht ja schließlich nur Promis wie z.B. einer Verona Pooth zu. ;)
      Wir "Normalos" brauchen so was ja nicht. ?(

      Mein Mann hat mich super begleitet auf dem Weg dorthin, obwohl er auch zuerst nicht von dem Gedanken begeistert war. Doch er hat gemerkt, wie sehr mein Wunsch gewachsen ist.

      Ich hab mich bisher auch nicht wirklich schlecht gefühlt in meiner Haut, doch jetzt fühle ich mich besser! :)
    • Auch ich hatte (und habe noch ein paar) Befürchtungen, bezüglich meines Umfeld´s...

      Daraufhin habe ich ein neues Thread eröffnet und gefragt, was denn so Freunde/ Bekannte oder auch die Familie dazu sagte.

      Da hier im Forum die sisters "durch die Bank" nur positive Reaktionen erfahren durften, hat sich bei mir die Angst schon unheimlich gelegt.

      Ich bin mir sicher, dass es den Einen oder Anderen geben wird, der was "merkt", aber was soll´s ?!?!?!

      Es ist doch MEIN LEBEN!!!!

      Und solange meine Familie und Mann hinter mir stehen (und das tuen sie - mein Mann sogar noch mehr wie der Rest der Familie) kann ich doch nicht verlieren...!!!

      Liebe Grüße

      Unluna
    • RE: Brustoperation - Tabu x 2?

      Original von mondogatta

      Zum anderen habe ich mich auch von der Ansicht beeinflussen lassen, eine Person mit einigermaßen Selbstbewusstsein kennt seine Werte und hat eine Brustvergrößerung nicht nötig.


      Hi Mondo,

      auch wenn ich mir "gefühlt" gar nicht so viel Zeit für Entscheidung zu meiner BV gelassen habe, denn ich habe mich zum ersten Mal mit Anfang 39 ernsthaft mit der Idee beschäftigt und dann tatsächlich innerhalb weniger Wochen die Entscheidung dafür getroffen, waren die von Dir beschriebenen Gedanken auch die, die mir durch den Kopf gegangen sind.

      Vor allem das Thema, daß man doch von anderen aufgrund seiner Persönlichkeit akzeptiert werden möchte und nicht aufgrund von körperlichen Äußerlichkeiten. Und daß man erst recht selber zu sich und seinem Körper stehen sollte. Daß es doch oberflächlich wäre, sich mit solchen Äußerlichkeiten zu beschäftigen. Daß ich ja nicht wirklich unglücklich damit war, wie es vorher war usw....

      Aber dann habe ich die OP einfach als die Chance gesehen, eine Möglichkeit zu nutzen, die die heutige Medizin (wie von Dir beschrieben auch mit viel sicheren Methoden und Materialien als früher) bietet. Eine neutrale Entscheidung hätte es gar nicht gegeben. Denn eine Entscheidung dagegen wäre auch eine bewußte Entscheidung, ein bewußtes Statement gewesen, daß man Chancen nicht ergreifen sollte, lieber nichts verändert, auch wenn man die Möglichkeiten dazu in der Hand hat. Ich will ja nicht soweit gehen zu behaupten, daß es oberflächlich sein kann, Veränderungsmöglichkeiten nicht anzunehmen. Aber wirklich oberflächlich ist es meiner Meinung nach (heute!), Menschen dafür zu verurteilen, daß sie es getan haben.

      Und ich selber muß sagen, daß ich superglücklich darüber bin, daß ich trotz der gefühlten gesellschaftlichen Konventionen, die immer noch eher dagegen sprechen, den Mut für die OP gefunden habe....
    • Egal wie, wir (Menschen) sind hier nicht frei in unserer Entscheidung.
      Seit Jahrtausenden gibt es Schönheitsideale und Favoriten.


      bvs haben eine gewisse akzeptanz in der breiten masse gefunden.
      efrüher ging die entscheidung einer frau zu einer bv einher mit allen möglichen vorurteilen. im rotlichtmilieu hatten bvs ihre anfänge (neben wiederherrstellender chirurgie) und lange zeit wurden frauen in eben diese szene eingeordnet, sobald sie sich einer bv unterzogen hatten.

      ich stelle mal ganz provokant die frage:
      wie tolerant sind wir denn wirklich??

      haben wir verständnis für männer, die sich einer penisverlängerung unterziehen (wollen) oder belächeln wir diese männer eher als hirnlose proleten, die sich nur auf ihre lenden konzentrieren??

      ich ergänze mondos zitat gerne:

      Egal wie, wir (Menschen) sind hier nicht frei in unserer Entscheidung.
      Seit Jahrtausenden gibt es Schönheitsideale und Favoriten..

      sowie unverständnis, ignoranz und diskriminierung



      lg
      caska
      bv am 23.12.04 doc bouda
      vorher 75a und tubuläre brust, jetzt 75b
      mit 295cc PIP implis, ubm, bf
    • Ich war mit meiner kaum vorhandenen Brust schon immer unzufrieden, was aber nicht bedeutet, daß ich unglücklich war.
      Mir die Brust vergrößern zu lassen, der Gedanke kam kurz vor der Entscheidung erst auf, die ich dann auch sofort in die Tat umsetzte.
      Lange vorher beschäftigte ich mich allgemein mit dem Thema "mein Körper", wie es bereits Zahnfee so treffend beschrieben hat:
      Vor allem das Thema, daß man doch von anderen aufgrund seiner Persönlichkeit akzeptiert werden möchte und nicht aufgrund von körperlichen Äußerlichkeiten. Und daß man erst recht selber zu sich und seinem Körper stehen sollte. Daß es doch oberflächlich wäre, sich mit solchen Äußerlichkeiten zu beschäftigen.


      Dachte auch immer, so bin ich, so muß ich mich akzeptieren!
      BV machen doch nur Promis oder Erotikdarstellerinnen!
      Doch der Wunsch, ganz tief Innen, einen Busen zu haben, der zu meinem Körpergefühl passt, wurde immer stärker. Also ging ich ins I-Net und erkundigte mich über Brustvergrößerungspillen. Der Gedanke an eine OP kam selbst da nicht auf. Sowas machen doch "Normalos" nicht und schon gar nicht auf dem Lande :O !
      Hätte mein Mann November 2006 dann nicht ganz deutlich gesage, daß er auf keinen Fall zustimmt, daß ich teure nutzlose Tabletten kaufe um einem Scharlatan das Geld in den Rachen zu werfen. Wenn mir eine Brust so wichtig ist, dann soll ich es gleich richtig machen, mit einer BV-OP. Also hätte er mich nicht dorthin "geschuppst", dann wäre mir dieser Gedanke wohl nie ernsthaft in den Sinn gekommen.
      Die Angst, wie reagiert meine Familie, mein Freundes- und Bekanntenkreis, war auch recht groß. Über die durchweg positive Reaktionen war ich dann umso überraschter und glücklicher.
      Glaube, wir unterschätzen oft unser Umfeld. Wenn man den Leuten verständlich erklärt, wieso die OP für einen persönlich so wichtig ist, warum sollte dann eine*r* darauf negativ reagieren und das Gefühl, sich endlich wohl zu fühlen im Körper, nicht gönnen?
      Diese Reaktion kommt dann nur von den Menschen, die so unzufrieden mit sich und ihrem eigenen Leben sind und das Glück anderer nicht ertragen können. Die der Neid auf Menschen die glücklich sind, denen es gut geht, regelrecht zerfrisst. Auf diese Personen kann ich dann getrost verzichten.
    • ja die Gedanken hatte ich auch, man nimmt es hin obwohl man damit nicht glücklich ist. Irgendwann ist man an dem Punkt wo man sich Gedanken macht, daß es ja die Möglichkeit gibt das zu ändern.
      Aber irgendwie ist es eben bei "Normalos" ein Tabuthema, bei Promis ist es toll und in Ordnung.
      Daher hab ich auch schon einige Bedenken, wie so mancher aus dem Umfeld reagiert.
      Ich versuche daran zu denken, daß ich es ja für mich entschieden habe und daß es mein Körper ist. Das wenn ich doch die Möglichkeit habe mich in meinem Körper wohler zu fühlen, wieso sollte ich sie dann nicht auch nutzen?
      Naja ich rechne jedenfalls schon damit, daß der ein oder andere darauf negativ reagieren wird, oder es Leute bemerken die es nicht merken sollten. Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht?
      Wichtig ist doch, daß ich mich wohl fühle und denke das richtige getan zu haben denke ich
    • RE: Brustoperation - Tabu x 2?

      Hier bei uns auf dem Land ist das Thema total tabu...wenn ich verkünden würde das ich Silikon drin habe,ich würde den Spott und den Hohn aller Leute auf mich ziehen :motz :motz :motz
      Traurig ,aber wahr!!!!
    • Aber sollte es uns eigentlich nicht egal sein, was unser Umfeld dazu sagt/ meint/ denkt?
      Die, die uns wichtig sind, werden es von uns erfahren... und solange die "hinter uns stehen" kann uns doch der Rest völlig egal sein!

      Ich weiß selbst noch nicht, wie ich damit umgehen werde, wenn es soweit ist, aber momentan vertrete ich den Standpunkt, sollte mich jemand fragen, werde ich ihm die Wahreheit sagen.
      Und sollte sich dann jemand trauen, was neagtive dazu zu äußern, dann :maul :maul :maul ....warum sollte ein Promi das Recht dazu haben und wir nicht?
    • Unluna, ich denke es kommt darauf an, wer einen darauf anspricht.

      Freunde, Familie...da werd ichs vermutlich auch sagen, wenn es jemand bemerkt.

      Aber z.B. Arbeitskollegen find ich geht das nix an. Und da stell ich es mir schon unangenehm vor, wenn da einer was merkt oder andeutet.

      Man muss es ja nicht jedem auf die Nase binden find ich
    • Auf die Nase binden, werde ich es auch keinem, aber wenn ich direkt darauf angesprochen werde, kann ich doch nicht lügen, wenn es mehr als nur ersichtlich ist.
      Da würde ich mich doch lächerlich machen!
      Sollten wir nicht lieber dazu stehen, wenn uns direkt jemand fragt?
      Mit unserem "versteckten Verhalten" schüren wir doch nur noch das Klischee und das ist doch sicher nicht in unserem Sinne!!!
    • Original von mondogatta
      Hallo,

      irgendwie zeigt sich das auch daran, dass die Frauen mit BDS Avatare mit echten Gesichtern haben und wir nicht :(


      Ich hab meine "Echten" Bildchen in der Galerie :) :) :) :)

      Bin auch sehr gespannt ob es in meinem Umfeld/Arbeit aufällt in zwei Wochen. Hab ja noch Urlaub :rolleyes:
    • Original von Kira1977
      irgendwie hast du ja recht, nur unangenehm stell ich mir das schon vor.

      Also wenn ich jetzt behaupten würde, dass ich es gar nicht erwarten kann, bis mich der erste darauf anspricht, dann würde ich 100%ig lügen!!!
      Aber WENN es sein MUSS, dann MUSS es eben sein, dass ich ehrlich antworte :)
    • Also mir persönlich ist es sowas von egal was mein Umfeld dazu sagt und was nicht.Tatsache ist das es ein paar wissen...es war ja schon immer mein Traum aber ich dachte sowas werde ich mir als Normalsterblicher nie leisten können.

      Sicher wird sein das manche aus Mißgunst tuscheln werden oder einfach nur doof gucken,aus meiner Familie verstehen mich alle auch wenn sie es nicht für nötig halten das ich eine BV machen(aber auch nur weil ich immer mogel und es deshalb nach "viel" aussieht);)

      Mein Mann hat voll die Panik das aus dem Laden jemand was merken könnte,so nach dem Motto:da sieht man ja wo das Geld steckt oder...kriegen die jetzt nen Höhenkoller?

      Ihm ist wegen des Ladens viel wichtiger was die anderen denken,ich durfte im Sommer nichtmal mit einem Shirt was Rückenfrei war arbeiten,man könnte ja meine Tattoos sehen...was denken die Leute dann von mir?!

      Das sind seine Sorgen,mir wäre es egal....ich tu´s nur Ihm zuliebe.

      Ich habe auch keine Angst wiedererkannt zu werden,habe schon Fotos mit Gesicht von mir des öfteren öffentlich gemacht,ich will nur nicht das mir nicht bekannte Männer alles von mir sehen können,das finde ich ist meine Privatsache.Das hata ber nichts mit Gesichtsfotos zu tun,vielmehr um Busenfotos.

      Ich finde es auch traurig das manche sagen,warum macht die denn noch ne BV..die ist doch schon über 50 Jahre,hab ich auch schon mitbekommen im Bekanntenkreis.Find ich unmöglich,ich denke das ist einfach nur Neid oder die alte konservative Erziehung...viele würden es doch auch machen wenn sie sich
      a) trauen würden
      oder
      b) das Geld dazu hätten.

      Leben und leben lassen...jedem das Seine
    • Also ich bin mit der OP eigentlich ziemlich offen umgegangen (sogar mein Chef weiß es) - bei mir wird es eher akzeptiert, da ich eine Fehlbildung hatte.....

      Musste aber feststellen, das viele auch neidisch drauf reagiert haben - halte mich jetzt mehr zurück - grad meine Cousine die auch an der Fehlbildung leidet, aber meint damit gut zurecht zu kommen, verhält sich gegenüber diesem thema etwas komisch.

      Da bei mir alles sehr natürlich aussieht und ich vorher immer push-ups getragen habe, ist es nach der op niemanden aufgefallen, mittlerweile sage ich es auch niemanden mehr - weiß ja eh schon jeder *lach :rofl

      naja gut - family weiß es, ein paar freunde und eben mein chef - arbeite ja in einer großen gesellschaft und brauchte ja jemanden der mich ein bissl deckt *g*
      :k9 :k9 :k9 :pohau :pohau :pohau :k9 :k9 :k9 :pohau :pohau :pohau
    • .......bei mir haben es welche gesehen....den unterschied....und ich wurde angesprochen...manman da kommt man ja in situationen...ich war total geschockt -.-
      300cc moderate plus rund (mentor)UBM, op war im märz 2006,vorher 70 aa (nix!) und jetzt 75C *yeah* Doc: Dr.Pullmann *er ist suppppa* ~ich liebe das ergebnis~
    • ja weil es so überrasschend kam..und dann in meinem kopf: geb ich´s zu geb ich´s nich zu... ?(

      :O ich hab mich dann für :ich geb´s zu entschiden, aber nur weil ich von dieser person weiss das es dort gut aufgehoben ist

      ausserdem war er total ehrlich..fand ich in ordnung..er meinte auch das er das von irgendeiner anderen person erwartet hätte, aber nich von mir, weil ich das nicht "nötig" hatte da ich so hübsch sei , er hat auch noch sein kompliment abgegeben und gesagt das es suuuper gut aussieht also nicht künstlich...und perfekte größe

      also wo jungs immer hinschauen...so genau..

      nur das ding bei mir war , das auch viel so getuschelt wurde :( und das fand ich nicht so toll!

      aber ich kann sagen : ICH BIN JETZT GLÜCKLICH UND WAS DIE ANDEREN DENKEN IST MIR EGAL!! ICH BIN STOLZ DRAUF UND WÜRDE ES JEDERZEIT WIEDER MACHEN

      ich fand zur abwechslung dann gut , das mich jemand persönlich anspricht anstatt hinten rum..das ist feige :) :b63

      und was den rest angeht, mir egal, die sind nur eifersüchtig :k9
      300cc moderate plus rund (mentor)UBM, op war im märz 2006,vorher 70 aa (nix!) und jetzt 75C *yeah* Doc: Dr.Pullmann *er ist suppppa* ~ich liebe das ergebnis~