"Wenn die Lösung das Problem wird"

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    • "Wenn die Lösung das Problem wird"

      Heute morgen habe ich mit diesem Titel einen älteren philosophischen Vortrag von Paul Watzlawick gehört.
      An einigen Stellen wurde ich an den den Gemütszustand einiger Sisters nach der OP erinnert.
      Oft lesen wir hier von einer Traurigkeit nach der OP und denken, die müsste doch überglücklich sein.
      Wie kommt das?
      Eine Erklärung durch hormonelle Veränderung kann es nicht sein.
      Vielleicht ist es nicht so einfach die Erfüllung eines großen Wunsches zu verarbeiten.
      In dem Vortrag wurde auch Oscar Wilde zitiert, sinngemäß : Es gibt zwei Tragiken, die Nicht-Erfüllung eines Lebenswunsches und die Erfüllung eines Lebenswunsches.
      Dabei ist die Erfüllung das größere Unglück.

      Das könnte eine Erklärung sein. Haben wir nicht insgeheim noch viel mehr an die Erfüllung des Wunsches geknüpft?
      Dass wir dann ständig superglücklich sind?
      Es wird im Leben nicht geschehen, dass wir alle Widernisse ausräumen und nur noch auf Wolke 7 schweben.
      Das gleiche denke ich ist auch ein Problem, dass viele an eine Partnerschaft zu hohe Ansprüche stellen. Dann kann die Realität eigentlich nur Enttäuschungen bringen.

      Eine Lösung sind dann eher die "kleinen Schritte".
      Wir können die ganze Welt nicht verbessern, aber mit einer kleinen Tat etwas helfe.
      Genau so ist es mit Freude und Glück. Wir müssen lernen, uns auch über eine Kleinigkeit zu freuen.
      Dann kommt das Glücksgefühl von selbst.
      LG mondogatta kitzy
    • RE: "Wenn die Lösung das Problem wird"

      Original von mondogatta
      Genau so ist es mit Freude und Glück. Wir müssen lernen, uns auch über eine Kleinigkeit zu freuen.
      Dann kommt das Glücksgefühl von selbst.


      So leicht gesagt und sooo schwer getan....
      Man kann es lernen, sich über Kleinigkeiten zu freuen. Man muss es nur immer wieder und ständig tun und wirklich jede Kleinigkeit gebührend würdigen und das tun viele nicht. Das geht schon morgens los: der erste Blick in den Spiegel, oh graus... ich wäre am liebsten unsichtbar?

      Also: Aufstehen, in den Spiegel schauen und oben anfangen: Die Haare bewundern, die Haut bewundern, die Augen, den Körper und alles kommentieren, ob laut oder in Gedanken. Wenn man nun subjektiv meint, daß es sowieso nicht stimmt was man sich da selbst erzählt: Das ist egal. Das Unterbewußtsein kann nicht zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden, es glaubt einfach alles blind.
      Dies den ganzen Tag über beibehalten und sooft es geht alles mögliche und v.a. sich selbst, immer wieder loben, bewundern, beweihräuchern. Dabei ruhig maßlos übertreiben.

      Was passiert mit der Zeit? Man wird für sich selbst immer schöner, denn was man sich einredet wird unweigerlich Wirklichkeit.
      Auf diesem Wege kann man langsam beginnen ein positives Selbstbildnis aufzubauen.

      LG
      Anita
    • RE: "Wenn die Lösung das Problem wird"

      Ich glaube das ganze bedeutet" Wünsche sollen machmal Wünsche bleiben"

      Wenn man sie mal erfüllt hat kann man auch eine unerklärliche leere empfinden!!

      Unglaublich aber wahr!!
      Lieben Gruß
      engel

      Wenn Gott gewollt hätte, dass ich mich für andere verbiege, dann wäre ich eine Büroklammer geworden!


      Oberlidkorrektur Dr. Montenegro, Januar 2007
      BV u.BS bei Dr.Scholz, Wiesbaden 04.04.2008
      BDS Dr.Scholz, Wiesbaden 26.02.2009
      BV u.BS bei Dr.Scholz, Wiesbaden 19.04.2012



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      Galerieregeln und die Schritte zum Galeriezugang
    • Ich schließe mich der Meinung von engel488 an. Umso länger man einen Wunsch hat, umso öfter denkt man an diesen, man gewöhnt sich an die schönen Träume, die man mit diesen Wunsch verbindet bzw. mit dem man den Wunsch "auslebt"... wenn man sich den Wusch nun erfüllt hat, fehlt einen irgendwas in seiner "Gedankenwelt"...........
      die Kathrin... :rolleyes: