Patienten von Dr. Bachtiari können sich im Moment nicht über Beautyprotect versichern

    • Patienten von Dr. Bachtiari können sich im Moment nicht über Beautyprotect versichern

      Nach Rücksprache mit der Versicherung und auch Dr. Bachtiari, möchte ich die Damen, die sich von Dr. Bachtiari operieren lassen wollen mitteilen, dass eine Versicherung über die Beautyprotect ( zur Zeit ) nicht Möglich ist.
      Es liegt nicht an der Arbeit von Dr. Bachtiari, sondern es gibt div. Differenzen von beiden Seiten.


      Ich möchte hier nun nicht über Interna sprechen, auch wenn mir diese bekannt sind, von daher werde ich hier auch keine Fragen dazu beantworten.

      Doch nehmt das bitte zur Kenntnis und versichert euch über die https://www.medassure.de/
      Sollte sich dieser Zustand wieder ändern, werde ich euch hier informieren.
      Lieben Gruß
      Petzi :herz


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    • Ich möchte hier nun nochmal etwas näher erklären um was sich dieser Streit handelt.
      Ich denke, dass jede Patientin das Recht hat, dies zu erfahren und somit auch die Möglichkeit bekommt, selbst zu entscheiden, wo sie in Zukunft die Versicherung abschließt.

      Ich versuche es euch mal anhand eines Beispiels zu erklären:

      Eine Patientin braucht eine aufwendige Korrektur ca. 4 Stunden mit T-Straffung.

      Die beautyprotekt meint nun, die Patientin könne doch in ein Krankenhaus gehen und sich das dort korrigieren lassen oder in eine Privatklinik, weil bei einem Arzt mit Niederlassung und eigener Praxis ginge das.

      Die Aussage ist nun folgende:
      Bedingungsgemäß können wir Ihnen keine Kostenübernahme über den Faktor von 3,5 hinaus erklären. Sie haben entweder die Möglichkeit, die Differenzkosten selber zu tragen, oder einen Arzt Ihrer Wahl zu suchen, der seine Leistungen im vereinbarten Kostenrahmen erbringt. Sie haben selbstverständlich auch die Möglichkeit, die Behandlung in einer öffentlichen Klinik, inkl. Privatleistungen, durchführen zu lassen. Sie haben also diverse Möglichkeiten die notwendige Behandlung, ohne einen Eigenteil, durchführen zu lassen.


      Hier noch mal die vertraglichen Voraussetzungen für eine Kostenerstattung:

      Stationäre Heilbehandlungen in öffentlichen Kliniken sind im Versicherungsfall nach den jeweils gültigen Vorschriften über Ihre Krankenversicherung abzurechnen. Die anfallenden Grundkosten der medizinisch notwendigen stationären Heilbehandlung sind nach den jeweils gültigen Vorschriften über Ihre Krankenversicherung abzurechnen. Bitte beachten Sie, dass eine "Verordnung von Krankenhausbehandlung" bei der stationären Aufnahme vorgelegt werden muss. Es gilt dabei das sogenannte Sachleistungsprinzip. In diesem Fall wird vor der Behandlung der Komplikation die Versichertenkarte eingelesen und die Krankenversicherung erstattet der Klinik direkt die Auslagen. Als Folge einer ästhetischen Operation muss die Krankenversicherung Sie dann gemäß §52 SGB V in Regress nehmen. Diese Regressforderung erstatten wir Ihnen.
      Ggf. über Ihren Krankenversicherungsschutz hinausgehende Leistungen, wie 1-Bett-Zimmer, Beleg- oder Chefarztbehandlung, sind über diese Zusatzversicherung abgedeckt und können separat abgerechnet werden.

      Soll die Behandlung in einer Privatklinik stattfinden, müssen Sie uns einen Kostenvoranschlag einreichen, welcher von uns zu genehmigen ist. Stationäre Heilbehandlungen in Privatkliniken sind im Versicherungsfall bis zu einer Aufenthaltsdauer von 48 Stunden erstattungsfähig. Die entstehenden Kosten sind maximal bis zur Höhe der jeweils gültigen amtlichen Gebührenordnung ("Gebührenordnung für Ärzte" bis zum Faktor 3,5 und/ oder "G-DRG-System" bis zu den aktuell gültigen Landesbasisfallwerten) erstattungsfähig. Dies gilt auch für Notfallbehandlungen.






      Hier möchte ich persönlich anmerken, dass die meisten plastischen Chirurgen so aufgestellt sind, also wird es nicht nur bei Dr. Bachtiari Probleme geben, sondern bei vielen anderen Ärzten auch !!!
      Das heißt nun, man muss sich darüber im klaren sein, dass die Versicherung im Ernstfall ggf. fast wertlos ist, wenn man zu einem Spezialisten möchten, der niedergelassener Arzt ist.
      Damit finde ich die beautyprotekt eine denkbar schlechte Variante der Folgekostenversicherung und ich werde sie auch nicht mehr empfehlen.
      Lieben Gruß
      Petzi :herz


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    • Hallo Petzi,
      vielen Dank für die Aufklärung! Da bin ich ja froh das ich die Beautyprotect nach meinem geplatzten OP Termin direkt storniert habe. Wenn du jetzt versichern müsstest wäre die Medassure deine erste Wahl? In den Versicherungsbedingungen der Medassure steht in Absatz 1.5 aber auch: Der Versicherer erstattet max den 3,5 fachen Satz der GOÄ für die Behandlungskosten des Arztes. D.h. hier würde im Zweifel das gleiche Problem auftreten?
    • Mina90 schrieb:

      Habe Vorgestern bei Beautyprotect eine Versicherung abgeschlossen. Oh man wie ärgerlich! Danke für die Info.

      Also doch lieber Medassure? :hm:

      charlie0905 schrieb:

      Mina90 schrieb:

      Habe Vorgestern bei Beautyprotect eine Versicherung abgeschlossen. Oh man wie ärgerlich! Danke für die Info.

      Also doch lieber Medassure? :hm:
      Hast du schon bezahlt? Wenn nein...Kleiner Tipp: erkundige dich ob du innert einer Frist vom Vertrag zurücktreten könntest!

      Ich habe die Versicherung auch stornieren können falls du das in Betracht ziehst!
    • Hazel schrieb:

      In den Versicherungsbedingungen der Medassure steht in Absatz 1.5 aber auch: Der Versicherer erstattet max den 3,5 fachen Satz der GOÄ für die Behandlungskosten des Arztes. D.h. hier würde im Zweifel das gleiche Problem auftreten?
      Kannst du mal nachsehen, welches Datum unter den Versicherungsbedingungen steht? Wenn das neu so wäre, müsste man ja fast davon ausgehen, dass eine Absprache zwischen den Versicherern stattgefunden hat... :kopfkratz
      :antoni Neue Brüste seit 03.07.2017 ... seither im 7ten Himmel

      :boah Hier sind alle Infos für den :foto Galerie-Zugang :compi
    • charlie0905 schrieb:

      Hazel schrieb:

      In den Versicherungsbedingungen der Medassure steht in Absatz 1.5 aber auch: Der Versicherer erstattet max den 3,5 fachen Satz der GOÄ für die Behandlungskosten des Arztes. D.h. hier würde im Zweifel das gleiche Problem auftreten?
      Kannst du mal nachsehen, welches Datum unter den Versicherungsbedingungen steht? Wenn das neu so wäre, müsste man ja fast davon ausgehen, dass eine Absprache zwischen den Versicherern stattgefunden hat... :kopfkratz
      Das habe ich aus den aktuellen Versicherungsbedingungen auf der Homepage entnommen, Stand 07/2017.... :(

      Mina90 schrieb:

      Meine OP ist am Montag.
      Da wird das mit Medassure wohl etwas knapp oder?
      Ruf doch einfach mal an bei der Medassure. Ich hatte vorhin mit denen telefoniert und die sagte mir Versicherung bitte 1 Tag vorher spätestens abschließen. Mit Kontoeinzug direkt ist das Geld ja angewiesen und sollte eigentlich kein Problem sein!
    • Hazel schrieb:

      Hallo Petzi,
      vielen Dank für die Aufklärung! Da bin ich ja froh das ich die Beautyprotect nach meinem geplatzten OP Termin direkt storniert habe. Wenn du jetzt versichern müsstest wäre die Medassure deine erste Wahl? In den Versicherungsbedingungen der Medassure steht in Absatz 1.5 aber auch: Der Versicherer erstattet max den 3,5 fachen Satz der GOÄ für die Behandlungskosten des Arztes. D.h. hier würde im Zweifel das gleiche Problem auftreten?


      So nun habe ich auch zu diesem Thema eine Antwort erhalten.
      Ich kopiere sie mal hier rein:




      .....prinzipiell ja, aber die medassure akzeptiert Rechnungen in Höhe des DRG, also angelehnt an diesen und praktisch zahlen dies 5000 Euro im KH und 6300 Euro in der Privatklink in HH
      Lieben Gruß
      Petzi :herz


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    • Petzi schrieb:

      Das heißt nun, man muss sich darüber im klaren sein, dass die Versicherung im Ernstfall ggf. fast wertlos ist, wenn man zu einem Spezialisten möchten, der niedergelassener Arzt ist.
      Gebe ich Dir Recht, Petzi, wenn man an "quasi-ästhetische" Komplikationen denkt, also Kapselfibrose o.ä.

      Aber wir sollten nicht vergessen, dass die richtig schlimmen medizinischen Komplikationen (Embolien, Entzündungen mit Sepsis und deshalb Intensivstation) auch immer passieren können. Ja zugegeben: Theoretisch, hoffentlich nicht im realen Leben, aber möglich ist alles. Man weiß nie. Und bei ein paar Tagen oder Wochen Intensivstation sprechen wir von Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich - dafür ist eine Folgekostenversicherung dann schon Gold wert. Und da werden ja auch nur die "Kassensätze" abgerechnet, sprich: keine überhöhten GOÄ-Sätze oder ähnliches.
    • ausDUS schrieb:

      Petzi schrieb:

      Das heißt nun, man muss sich darüber im klaren sein, dass die Versicherung im Ernstfall ggf. fast wertlos ist, wenn man zu einem Spezialisten möchten, der niedergelassener Arzt ist.
      Gebe ich Dir Recht, Petzi, wenn man an "quasi-ästhetische" Komplikationen denkt, also Kapselfibrose o.ä.
      Aber wir sollten nicht vergessen, dass die richtig schlimmen medizinischen Komplikationen (Embolien, Entzündungen mit Sepsis und deshalb Intensivstation) auch immer passieren können. Ja zugegeben: Theoretisch, hoffentlich nicht im realen Leben, aber möglich ist alles. Man weiß nie. Und bei ein paar Tagen oder Wochen Intensivstation sprechen wir von Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich - dafür ist eine Folgekostenversicherung dann schon Gold wert. Und da werden ja auch nur die "Kassensätze" abgerechnet, sprich: keine überhöhten GOÄ-Sätze oder ähnliches.

      Es geht in dem Thread zum einen darum, dass Komplikationen, die von einem spezialisierten PC behandelt werden, nicht in vollem Umfang von der Beautyprotect übernommen werden. Ob die heute dafür üblichen GOÄ- Steigerungssätze überhöht sind oder nicht, ist dabei nicht von Belang, denn eine Behandlung zum Satz den die Beautyprotect vergüten würde, ist in Deutschland nicht zu haben. Eine BV zum Tarif, welchen sie propagiert, dürfte nur ca. 400 € kosten, eine komplizierte mehrstündige Korrektur ca. 1800 €.

      Das andere sind die seltenen medizinischen Komplikationen, die hier aufgeführt werden und die einen Spitalaufenthalt erforderlich machen. Dazu schreibt die Beatyprotect folgendes:

      "Komfort: Bitte prüfen Sie, ob Ihre Klinik berechtigt ist, Folgekosten über die gesetzliche Krankenversicherung abzurechnen. Wünschen Sie Privatleistungen, wie z.B. Behandlung in einer Privatklinik, wählen Sie bitte den Exclisive tarif."

      "Exclusive: Ambulante Leistungen und Aufenthalte in Privatkliniken können direkt mit uns abgerechnet werden. Bei Behandlungen in öffentlichen Kliniken übernehmen wir alle Rückforderungsansprüche Ihrer Krankenversicherung."

      Das bedeutet nichts anderes, als dass ich mindestens die Exclusive-Variante versichern muss, damit eine Privatarztbehandlung überhaupt übernommen würde. Und wenn ich die Exclusive -Variante versichert habe, dann vergütet die Beatyprotect Rückforderungen der KV. Aber bitte nicht über den GOÄ-Steigerungssatz von 3,5... den Rest darf ich dann selber bezahlen .
      Das ist für mich nicht Gold wert, sondern nur Stroh :kopfkratz
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      :boah Hier sind alle Infos für den :foto Galerie-Zugang :compi
    • charlie0905 schrieb:

      ausDUS schrieb:

      Petzi schrieb:

      Das heißt nun, man muss sich darüber im klaren sein, dass die Versicherung im Ernstfall ggf. fast wertlos ist, wenn man zu einem Spezialisten möchten, der niedergelassener Arzt ist.
      Gebe ich Dir Recht, Petzi, wenn man an "quasi-ästhetische" Komplikationen denkt, also Kapselfibrose o.ä.Aber wir sollten nicht vergessen, dass die richtig schlimmen medizinischen Komplikationen (Embolien, Entzündungen mit Sepsis und deshalb Intensivstation) auch immer passieren können. Ja zugegeben: Theoretisch, hoffentlich nicht im realen Leben, aber möglich ist alles. Man weiß nie. Und bei ein paar Tagen oder Wochen Intensivstation sprechen wir von Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich - dafür ist eine Folgekostenversicherung dann schon Gold wert. Und da werden ja auch nur die "Kassensätze" abgerechnet, sprich: keine überhöhten GOÄ-Sätze oder ähnliches.
      Es geht in dem Thread zum einen darum, dass Komplikationen, die von einem spezialisierten PC behandelt werden, nicht in vollem Umfang von der Beautyprotect übernommen werden. [...]


      Das ist für mich nicht Gold wert, sondern nur Stroh :kopfkratz
      Ich versteh das schon, Charlie.

      Aber: Deswegen jetzt gar keine Folgekostenversicherung abzuschließen ist ja auch keine gute Empfehlung. Denn wenn tatsächlich was unvorhergesehenes Schlimmes passiert, was zur Intensivstation führt: Da macht Dich eine fehlende Folgekostenversicherung wegen der Regressansprüche der KK vermutlich pleite...
    • ausDUS schrieb:

      Aber: Deswegen jetzt gar keine Folgekostenversicherung abzuschließen ist ja auch keine gute Empfehlung. Denn wenn tatsächlich was unvorhergesehenes Schlimmes passiert, was zur Intensivstation führt: Da macht Dich eine fehlende Folgekostenversicherung wegen der Regressansprüche der KK vermutlich pleite...


      Hat ja keiner gesagt, dass man keine mehr abschließen soll, aber man kann es im Moment eben nicht mehr über Beautyprotect wenn man Bachtairi-Patientin ist.

      Dann muss man eben auf die Medassure.de zurückgreifen.
      Lieben Gruß
      Petzi :herz


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