​Implantatbruch

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    • ​Implantatbruch

      Ein Implantatbruch liegt vor, wenn die äußere Silikonhülle des Brustimplantats aufreißt. Treten aus einem Silikon Brustimplantat dabei kleinste Mengen Silikongel in das umliegende Gewebe aus, spricht man von Gel-Bleeding (Gel-Bluten). Bei Brustimplantaten mit Kochsalzlösung spricht man dagegen von Deflation, wenn Flüssigkeit aus dem Implantat in den Körper austritt. Silikonimplantate bewahren trotz Implantatbruch meist ihre Form.

      Vor allem die modernen, die das so genannte Kohäsivgel als Füllstoff besitzen. Treten dennoch kleinste Mengen Silikongel aus, werden diese meist sofort vom Bindegewebe umschlossen, so dass dieses nicht weiter in den Körper gelangt. Kochsalz-Brustimplantate schrumpfen bei Implantatbruch aufgrund des Flüssigkeitsaustritts in der Regel recht schnell.

      Dadurch verliert die Brust ihre Form sichtbar. In diesem Fall muss das Implantat durch eine weitere Brustoperation entfernt werden beziehungsweise ausgetauscht werden. Silikonimplantate, die einen Hüllenbruch aufweisen, können dagegen oft noch im Körper verbleiben. Vorausgesetzt der Bruch verläuft „still“, das heißt, er verursacht keine Beschwerden, wie etwa lokal geschwollene Lymphknoten durch das „freie“ Silikongel. Grund für einen Implantatbruch kann beispielsweise ein Autounfall sein.

      Etwa, wenn die Brust durch den Sicherheitsgurt übermäßig zusammengepresst wird. Auch eine Mammografie oder eine Kapselkontraktion (siehe nächster Punkt) können ursächlich für einen Implantatbruch sein. Ebenso die normale Abnutzung oder ein Nachgeben der Implantathülle. Dank verbesserter Hüllentechnologie (Mehrfachbeschichtung) ist die Lebensdauer und Sicherheit moderner Silikonimplantate deutlich gestiegen.
      Lieben Gruß
      Petzi :herz


      :foto Zu den Galerieregeln :foto

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